Salesforce-CPQ-SAP-Integration bedeutet, Salesforce CPQ über eine Integrationsschicht an die bestehenden SAP-Schnittstellen anzubinden – SAP bleibt die führende Quelle für Preise und Produktstammdaten, Salesforce übernimmt Angebotserstellung und Kalkulation. Cloudity, Salesforce Summit Partner und Teil der Hardis Group, setzt diese Integration im Rahmen von Revenue-Lifecycle-Management-Projekten um.
Die Integration läuft in drei Schritten ab, unabhängig davon, ob SAP ECC oder S/4HANA im Einsatz ist:
Wir prüfen, welche Schnittstellen zur Verfügung stehen – BAPI/RFC/OData bei SAP ECC, OData-Services bei S/4HANA – und welche Preislisten, Konditionen und Produktstammdaten für CPQ relevant sind.
Die Anbindung läuft über eine Integrationsschicht (z. B. MuleSoft), nicht über eine starre Direktverbindung – das hält die Lösung wartbar, auch über ein späteres SAP-Upgrade hinweg.
Salesforce CPQ kalkuliert das Angebot auf Basis der SAP-Daten in Echtzeit; der bestätigte Auftrag wird zur Fakturierung und Fertigung an SAP zurückgeschrieben – SAP bleibt System of Record.
Ohne Integration entstehen Angebote oft parallel in Excel, während SAP die eigentlichen Preise und Aufträge verwaltet – mit entsprechendem Abstimmungsaufwand:
| Kriterium | Excel parallel zu SAP | Salesforce CPQ + SAP (Cloudity) |
|---|---|---|
| Aktualität der Preisdaten | Manueller Export, schnell veraltet | Live-Zugriff auf SAP-Preislisten |
| Konfigurationsfehler | Hohes Risiko bei komplexen Produkten | Regeln blockieren inkompatible Optionen |
| Übergabe an Fakturierung | Manuelle Neuerfassung in SAP | Automatischer Rückschrieb des Auftrags |
| Wartbarkeit bei SAP-Upgrade | Direktverbindungen brechen leicht | Integrationsschicht kapselt Änderungen |
Über die vorhandenen SAP-Schnittstellen (BAPI/RFC/OData bei SAP ECC, OData-Services bei S/4HANA), angebunden über eine Integrationsschicht statt über Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Preislisten, Produktstammdaten und Konditionen bleiben führend in SAP, während Salesforce CPQ in Echtzeit darauf zugreift. Cloudity implementiert diese Integration als Teil von Revenue-Lifecycle-Management-Projekten.
Ja. Bei einer sauberen Integration bleibt SAP die Quelle der Wahrheit (System of Record) für Preislisten, Konditionen und Produktstammdaten. Salesforce CPQ liest diese Daten in Echtzeit oder über geplante Synchronisation, kalkuliert das Angebot und schreibt den fertigen Auftrag zur Fakturierung zurück nach SAP.
Nach der Rapid-Value-Methodik von Cloudity ist ein erster produktiver Kernprozess – Angebot erstellen, Preis aus SAP ziehen, Auftrag zurückschreiben – nach rund 12 Wochen live. Komplexere Szenarien wie mehrstufige Genehmigungsworkflows oder länderspezifische Preislogik werden danach iterativ ergänzt.
Eine über eine Integrationsschicht (z. B. MuleSoft) statt über harte Punkt-zu-Punkt-Verbindungen gebaute Anbindung lässt sich bei einer S/4HANA-Migration anpassen, ohne die CPQ-Logik in Salesforce neu aufzubauen. Nur die Verbindungsschicht zum ERP wird auf die neuen OData-Services umgestellt.
Wenn Preise, Rabattregeln oder Produktkonfigurationen komplex genug sind, dass Excel-Tabellen parallel zu SAP gepflegt werden, ist das ein klares Signal für CPQ. Ein CPQ-System übernimmt die Kalkulationsregeln direkt auf Basis der SAP-Daten und schließt die Lücke zwischen Angebotserstellung und Auftragsabwicklung, statt sie in einer weiteren Tabelle zu verwalten.
Ein Business-Value-Workshop zeigt, welche SAP-Daten für Ihre Angebotserstellung relevant sind und wie sich eine erste Version in rund 12 Wochen umsetzen lässt.